Landwirtschaft im Alpenraum
Die Landwirtschaft im Alpengebiet umfasst einerseits die Gebiete, die in einigen Ländern als Bergbauerngebiet ausgewiesen sind, und andererseits die Landwirtschaft in den grossen Tälern und Beckenlandschaften.
Als Bergbauerngebiete werden von der Agrarpolitik Gebiete mit erschwerten Produktionsbedingungen für die Landwirtschaft ausgewiesen, bedingt z.B durch Höhenlage oder steiles Gelände. Dagegen findet die Landwirtschaft in den Tälern und Becken vergleichsweise günstige Bedingungen vor.
Der Schwerpunkt in diesem Portal liegt bei den Bergbauern, wir sind jedoch auch für Anbieter aus den Tallagen offen, da wir uns bei der Begrenzung des Berggebietes am Geltungsbereich der Alpenkonvention orientieren und die regionalen Produkte nicht nach Produktionsbedingungen getrennt angeboten werden.
Charakteristika der Berglandwirtschaft
Berglandwirtschaft ist Landwirtschaft unter erschwerten Bedingungen.
Die Klassifizierung ist nicht in allen Ländern gleich. Es gibt jedoch einige Merkmale, die erfüllt sein müssen.Dabei spielen das Geländeprofil (Steilheit der Hänge), die erschwerte Erreichbarkeit über kleine Zufahrtsstraßen und klimatische Faktoren die Hauptrolle.
Dabei geht es vordergründig um argrarpolitische Klassifizierungen. Diese hängen mit dem Bestreben zusammen, Berglandwirtschaft gegenüber der flächigen Landwirtschaft konkurrenzfähig zu halten und den Bergbauern den Lebensunterhalt zu sichern.
Um Berghöfe zu bewirtschaften, haben sich andere Wirtschafts- und Lebensweisen durchgesetzt oder erhalten wie im flachen Land.
Verschiedene Typen
Es gibt, grob betrachtet, zwei verschiedene Typen der Berglandwirtschaft, einen germanischen Typ, der im relativ feuchten nordlichen Alpenteil verbreitet ist und in dem die Viehwirtschaft den dominierenden Anteil stellt, und einen romanischen Typ in den südlicheren und inneralpinen, trockeneren und wärmeren Alpengegenden. Dieser ist durch einen größeren Anteil des Ackerbaus und kleiner Betriebsgrößen gekennzeichnet.


